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51nqLHFGu3L._SL500_~ Silke Bicker ~ Nach dem Durchblättern des Buches mit vielen „Hmms“ und „oh, das sieht aber lecker aus“ Gesummse, suche ich den Urheber. Am Ende des Buches steht das Kapitel: Making of. Komisch, kenne ich bisher nur von Filmen. Hineingelesen ergibt sich: es gibt viele Autoren und manche von ihnen sind Schüler und Schülerinnen der Fachschule für ökologische Land- und Hauswirtschaft in Gaming, Niederösterreich. Dieses Waldkochbuch ist also ein Gemeinschaftsprojekt.

Die Rezepte sind eine Wucht, für Omnivoren wie für Vegetarier. An einigen, kleineren Rezepten habe ich mich versucht und bin begeistert – sooo lecker!

Wer Wildgerichte mag oder selbst jagt und die Beute gerne brät und kocht, kommt hier auf seine Kosten! Aber auch Jemand, der kein Wild isst und lieber lebend beobachtet, kann mit diesem Kochbuch etwas Köstliches zaubern: beerige Kuchen und Crêpes, Kräuterbowlen, Hochprozentiges zum Trinken, Pulver zum Würzen, nussiges und allerlei Desserts, die zu vielen Gerichten passen und eben auch zum Rehrücken oder zur Gierschauflauf.

Guckt man sich zuerst das Inhaltsverzeichnis an, geht in den Hauptgerichten viel um Wildbret aber auch um Un- beziehungsweise Wildkräuter wie Brennnesseltarte und Bärlauchpfannkuchen. Auch Pilze sind dabei und Vorspeisen gibt es ebenso wie Eingemachtes und Süßes.

Eine schöne Geschenkidee, nicht nur für Jäger und Naturschützer J!

Das neue Waldkochbuch (2011), AV im Cadmos Verlag, Schwarzenbek, ca. 19,99 Euro

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