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~ Silke Bicker ~ Der Titel beginnt mit einer kleinen Einleitung und Geschichte des Ackerbaus, die von ansprechenden Zeichnungen unterfüttert werden. Danach folgt ein Abriss in den heutigen Ackerbau inklusive einen tabellarischen Anbaukalenders, der wie die darauffolgenden Kapitel in Getreidearten, Futtergräser, Hack-, Ölfrüchte, Leguminosen und sonstige Arten aufgeteilt ist.
Unter sonstigen Arten werden z. B. Hanf, Feldsalat und Topinambur gelistet. Dazu folgen nützliche Adressen und Literaturtipps.
Der Naturkundeführer durch die verschiedenen Feldfrüchte ist pro Kapitel gleich aufgebaut: zuerst wird die Pflanze genannt, danach folgt eine Datenauflistung bezüglich Familienzugehörigkeit, wissenschaftlicher Bezeichnung, Saattiefe und günstigstem Reihenabstand. Nun wird die jeweilige Pflanze im Textteil ausführlich beschrieben, so dass sie gut bestimmt werden kann. Pro Pflanzenporträt ist ein Bild zum Text eingefügt. Bei den Gräsern und Getreidearten wären Zeichnungen sowie Bilder der einzelnen Körner, wie zum Beispiel für die Unterscheidung von Triticale, Weizen und Roggen, hilfreich gewesen. Bei einigen Pflanzen werden zusätzliche Tipps gegeben, so beispielsweise bei der Serradella, dass es sich lohnt diese neben der Lupine anzubauen weil beide mit der gleichen Stickstoff bindenden Bakterienart in Symbiose leben. Auf den ersten Blick wirkt das Buch sehr bunt. Auf den zweiten Blick entpuppt es sich als ein wertvoller Führer zum Nachschlagen und Lernen.

GUTJAHR, Axel (2009): Feldfrüchte – durch die heimischen Ackerpflanzen, Cadmos Verlag, Schwarzenbek, ca. 10,95 Euro

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