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~ Silke Bicker ~ Alles hängt mit allem zusammen – so könnte das Motto lauten für die neue Ausstellung „Vernetzte Natur“, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 19.11.2013 bis zum 31.01.2014 zeigt. Sie bietet spannende und vielfältige Einblicke in das ebenso junge wie interdisziplinäre Wissenschaftsgebiet der Biodiversitätsforschung:

  • Welche Fragestellungen stehen hinter der Biodiversitätsforschung?
  • Wie arbeiten Wissenschaftler in aller Welt?
  • Das können Sie anhand konkreter Themen aus  Forschungsprojekten erkennen.

Durch industrielle und landwirtschaftliche Nutzung fordern wir einen immer größeren Teil des Planeten für uns. Dabei bleiben wir abhängig von den Leistungen der Natur:

  • Nahrungsmittel,
  • Rohstoffe,
  • sauberes Wasser und
  • reine Luft.

Immer häufiger werden diese Leistungen überstrapaziert und die ihnen zugrunde liegenden natürlichen Umweltprozesse bis hin zur totalen Störung. Am Ende dieser Veränderungen steht das Umkippen der Ökosysteme.

Funktionale Biodiversitätsforschung studiert diese Umweltprozesse und ihre Abhängigkeit von den äußeren Bedingungen und der Vielfalt aller beteiligten Organismen. So hilft sie die Grenzen zu erkennen, bis zu denen der Mensch seine Umwelt beanspruchen kann und zeigt damit ihre gesellschaftswissenschaftliche Komponente. Zudem gehört es zum Aufgabenspektrum der Biodiversitätsforschung, die Veränderung der Organismengilden und ihrer Funktionen zu erfassen und daraus Empfehlungen zur nachhaltigen Nutzung abzuleiten.

Ort & Zeiten

DFG-Geschäftsstelle
Kennedyallee 40
53175 Bonn
Donnerstags von 16 – 19 Uhr und nach Vereinbarung zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
Zur Ausstellung erscheint ein kostenloser Katalog.
19. November 2013 bis 31. Januar 2014

Weitere Informationen

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