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~ Silke Bicker ~ In Kooperation zwischen der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wird die aus drei Teilen bestehende Ausstellung präsentiert.

1 – Landschaft nach 2000

Die Landschaft hat sich seit den 70er Jahren zu einer der interessantesten Gattungen der Bildenden Kunst entwickelt. Landschaft ist Sehnsuchtsort, Konstrukt und Utopie oder kitschig-ro­mantischer Schauplatz medialer Inszenierung der Werbe- oder Touris­musindustrie oder auch von Profitdenken geprägte und bis zur Ödnis geschundene einstige Idylle.

Wohl auch auf Grund von Umweltdesastern und bedrohlichen Artensterbens sind ein Umdenken und der Versuch einer neuen Sinn­stiftung in den Konzepten der aus Europa, Asien und den USA stam­menden Künstler der Ausstellung erkennbar. Natürlich reagieren die zeitgenössischen Künstler auch auf ihre Vorgänger, beispielsweise die Landschaftsmaler der Romantik oder des 19. Jahrhunderts.

In der Einführung zur Ausstellung „Landschaft nach 2000“ wird die Ent­wicklung der Landschaftsmalerei mit Arbeiten aus dem 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhundert von Jackob Philipp Hackert, Carl Friedrich Lessing, George Michel, Odilon Redon, Edmund Kanoldt, Erich Heckel und Franz Grabmayr skizziert.

Die Ausstellung wird in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück bis 30.3.2014 und in den Räumen des Zentrums für Umweltkommunikation der DBU bis 26.1.2014 präsentiert.

2 – Landschaften, Natur und Traum

Die Ausstellung will mit aktuellen Erkenntnissen zum Werk und zum Schaffen von Franz Hecker neue Aufmerksamkeit auf einen Künstler lenken, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den zentralen Künstlergestalten in der Region Osnabrück zählte. Hecker studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie und in Paris. Die Qualität seiner Male­rei und Radierkunst sowie die Verbindung zu Worpsweder Künstlern und zahlreiche Ankäufe von Museen, Kunstvereinen und Privatkunden verschafften ihm schon früh einen überregionalen Bekanntheitsgrad. Was seine weit verbreiteten Radierungen anbelangt, so gehörte Franz Hecker zu den Spitzenkünstlern dieses Genres in Deutschland.

Sein Hauptaugenmerk galt der Landschaftsmalerei. Hecker schuf zahl­reiche Gemälde auf seinen Reisen innerhalb Deutschlands und Europas. Er konzentrierte sich ab circa 1910 hauptsächlich auf die nordwest­deutsche Region zwischen Nordsee und Münsterland. 1944 verlieh ihm die Stadt Osnabrück die Möser-Medaille.
Die Ausstellung kon­zentriert sich ausschließlich auf die Landschaftsbilder des Künstlers und zeigt Heckers Werk erstmals vor dem Hintergrund der politischen und kulturgeschichtlichen Entwicklung der ersten Hälfte des 20. Jahrhun­derts.

3 – Landschaft im Dialog

Einen spannenden Kontrast zu den Werken des Osnabrücker Künstlers Franz Hecker ergibt sich in der im ZUK der DBU präsentierten Sonderausstellung „Landschaft im Dia­log“ durch die Gegenüberstellung zeitgenössischer Arbeiten von Werner Kavermann, Uwe Lewandowski und Hiltrud Schä­fer, die zeigen, mit welchen Methoden und Ideen Künstler aktuell zum Thema arbeiten. Die Künstler haben speziell für die Ausstellung Fotoar­beiten, Installationen und Gemälde geschaffen.

Veranstaltungsorte & Öffnungszeiten

Kunsthalle Dominikanerkirche
Hasemauer 1
49074 Osnabrück
Di. – Fr.: 11 h -18 h / Sa. + So.: 10 h -18 h
Parken können Sie in der Altstadt-Garage, von dort ist die Kunsthalle in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Zentrum für Umweltkommunikation
An der Bornau
49090 Osnabrück
Navigationssystem: Berghoffstr. 1 (Parkplatz)
Mo. – Do.: 9 – 17 h / Fr.: 9 – 13 h / Am Wochenende geschlossen
Vom Parkplatz aus erreichen Sie die Kunsthalle und die Altstadt fußläufig über die Natruper Straße in etwa 10 Minuten.

Folgende Künstler sind vertreten:
Tim Beeby, Nicole Bianchet, Herbert Brandl, Conni Brintzinger, Martin Dammann, Martin Denker, Slawomir Elsner, Rainer Fetting, Marianna Gartner, Franz Gertsch, Kerstin Grimm, Julius Grünewald, Joseas R. Helmes, Uwe Hennecken, Chris Hipkiss, Leiko Ikemura, Richard Jordan, Anselm Kie­fer, Per Kirkeby, Gustav Kluge, Stefan Mannel, Hiroyuki Masuyama, Jakob Mattner, Mariele Neudecker, Heribert C. Ottersbach, Ged Quinn, Felix Rehfeld, Daniel Richter, Emma Stibbon, Dimitris Tzamouranis, René Wirths, Kailiang Yang.

Quelle: Galerie Schwarz-Weiß

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