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~ Silke Bicker ~ Ein neu gepflanzter Baum weist in die Zukunft. Zunächst spendet er zwar nur wenig Schatten, erzeugt für die Umgebung noch nicht viel Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit und fängt nur geringe Mengen von Umweltgiften ein. Er wird dies alles aber ausgiebig tun und zwar über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte hinweg. Unsere Kinder und deren Kinder werden von ihm profitieren. Egal, welche Zukunft man sich für die kommenden Generationen ausmalt, eines steht fest: Sie werden auf Bäume und Pflanzen ebenso sehr angewiesen sein wie wir, wahrscheinlich sogar noch mehr.

Wir sind Teil eines natürlichen Kreislaufes

Einen neuen Baum zu pflanzen heißt Verantwortung zu übernehmen. Das kann im eigenen Garten passieren, im Betrieb, im Kindergarten oder in der Schule, vielleicht sogar gemeinsam mit den Nachbarn auf einer öffentlichen Fläche.

Besonders für Kinder, die ihre Zeit heute eher vor bunten Monitoren als in der Natur verbringen, ist der Tag des Baumes eine gute Gelegenheit zu lernen, was Pflanzen für ihr Leben bedeuten. Um ein besseres Bewusstsein für ihre direkte Umwelt zu bekommen, können sie zum Beispiel einmal auf die Suche nach den schönsten Bäumen in ihrer Straße gehen oder sogar versuchen, die Namen der Bäume und Sträucher herauszufinden.

Baum des Jahres 2014 ist die Trauben-Eiche. Sie kann über 1.000 Jahre alt werden. Im Gegensatz zur Stiel-Eiche sind bei der Trauben-Eiche die Früchte fast ungestielt, eben „traubig“. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Trauben-Eiche erstreckt sich über fast ganz Europa außer Spanien, Nordskandinavien und Nordosteuropa. Sie ist ein Baum der Zukunft, denn die vorhergesagte Klimaveränderung macht ihr wenig aus.

Quelle: Soll-Galabau

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