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Bärlauch_Silbersee (3)~ Silke Bicker ~ Der AID e. V. bringt mehrmals im Monat einen Newsletter zu Ernährung, Agrar und Gesundheit heraus. Seit dem heutigen Newsletter werden regelmäßig Informationen zum Kulturgut und Ökosystem Wald mit hineingenommen. Denn obwohl es in Deutschland so viel Wald gibt, ist vieles von dem, was dieses Ökosystem zu einem unvergleichlichen Lebens- und Produktionsraum macht, kaum bekannt:

Der Wald – nützlich & wenig wertgeschätzt

Die Natur ist erwacht, alles grünt und sprießt und lädt zu einem Spaziergang oder zu sportlicher Betätigung im Freien ein. Was liegt da näher, als sich aufs Fahrrad zu schwingen und in den nächstgelegenen Wald zu radeln. Frische Luft tanken, die Ruhe genießen und sich über das Zwitschern der Waldvögel zu freuen. Immerhin ist knapp ein Drittel der Gesamtfläche Deutschlands mit Wäldern bedeckt, vom küstennahen Wald auf Sanddünen bis zum Bergwald in den Alpen.

Wald ist jedoch weit mehr als nur Erholungsraum für den Menschen: Er ist Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten, eine sich permanent erneuernde Rohstoffquelle und ein wichtiger Klimafaktor. Auch bei der Trinkwasserversorgung spielt der Wald eine wichtige Rolle, da er ein natürlicher Filter und Wasserspeicher ist. Stand früher vor allem das Holz als Bau- und Brennstoff im Vordergrund, werden heute auch die ökologischen Leistungen der Wälder als außerordentlich wichtig eingeschätzt. Die Bedeutung von Holz als nachwachsender Rohstoff ist aber weiterhin enorm groß. So ist Holz heute Grundlage für viele verschiedene Produkte im Handwerk, in der Industrie oder bei High-Tech-Anwendungen. Und jedes Jahr entstehen in deutschen Wäldern über 100 Millionen Kubikmeter neues Holz. Allein mit diesem Zuwachs könnte man theoretisch jedes Jahr rund eine Million moderne Niedrigenergie-Holzhäuser bauen.

Quelle: Heike Stommel, www.aid.de, Newsletter vom 14.05.2014

 

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