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schnecken~ Silke Bicker ~ Der Autor begrüßt seine Leser neben dem kurz gehaltenen und gehaltvollem Inhaltsverzeichnis mit einem kleinen Gedicht. Es geht in diesem Buch vor allem um Schnecken, sie zu unterscheiden und Arten kennenzulernen ebenso wie naturnahe Gärtner sie aus ihren Beeten schonend heraushalten können 😉

Ökosystem Garten

Iiiihhh – eine Schnecke oder auch iiiihhhh – ein Schneckennest…!!! Läuft man in regenreichen Sommern an Schrebergärten vorbei, hört man solche Ausrufe des Öfteren. Allerdings ist nicht jede Schnecke ein Gartenschreck und meist sind die Netten unter den Schnecken wie zum Beispiel die Bänder- und Weinbergschnecken schädlich. Fallen den meisten Fallen und Abwehrmaßnahmen jedoch oft ebenso wie die „Fresser“ zum Opfer. Es gilt also zu unterscheiden, wen man lässt und wen man verscheucht. Generell gehört kein Gift in den Garten, denn viele Vögel und Kleinsäuger haben die eiweißreichen Schnecken zum Fressen gern und verenden kläglich. Das muss nicht sein:
Herr Kötter stellt vor, was Schnecken wollen, wie sie sich vermehren und leben. Er stellt Arten vor, von Ackeregel-, Gehäuse- über Nackt- bis zu Kielschnegelschnecken. Damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, begegnet Ihnen die nächste im Salat oder Holunder.

Vorausschauend Verbündete finden

Jeder Gärtner, der naturnah gartelt, hat Verbündete. Dazu reichen meist einige ungeordnete Laub- und Reisighaufen in einigen Ecken aus. Igel, Spinnen, Vögel fühlen sich dort oft wohl. Unter grünen, dichten Bodendeckern leben oft Spitzmausfamilien, wer mulcht, hat oft Blindschleichen im Garten. Also ideale Verbündete, die Schnecken einfach zum Fressen gerne haben. Spitzmäuse mögen übrigens auch Insekten gerne, das Gleiche gilt für Igel – die Artenvielfalt in Ihrem Garten steigt, Sie haben weniger Arbeit mit den Schnecken und tun viel für den Naturschutz – mit gutem Gewissen 🙂

Fazit: Gutes Buch!

KÖTTER, E. (2014): Schnecken im naturnahen Garten, Reihe Garten kurz & gut, av Buch, ca. 12,95 €

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